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15.03.2022
Wichtige Finanzspritze für Edelweiss GmbH & Co. KG in Kempten

Vizepräsident Hold: »Mein Einsatz beim Wirtschaftsminister hat sich bezahlt gemacht«  
 
Die Edelweiss GmbH & Co. KG baut ihren schwäbischen Traditionsstandort in Kempten/Allgäu mit einer neuen, hochmodernen Käseproduktionsanlage weiter aus. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat diese Investitionsentscheidung mit einer gezielten Förderung in Höhe von 3,874 Millionen Euro aus dem Bayerischen Energieforschungsprogramm möglich gemacht.

Dazu der Kemptener Landtagsabgeordnete Alexander Hold, an den sich die Unternehmensverantwortlichen im vergangenen März 2021 mit Bitte um Unterstützung gewandt hatten: »Edelweiss gehört seit der Gründung 1892 zu Kempten, muss sich aber in der Konzernstruktur ständig gegen andere Standorte, insbesondere in Frankreich behaupten, die mit einer starken staatlichen Förderung punkten können. Deswegen freut es mich sehr, dass der Einsatz für den Kemptener Standort Früchte trägt. Die Förderzusage war ein wichtiges Argument für die Erweiterung in Kempten, die den Standort langfristig sichert.« Es sei geplant 90 neue Mitarbeiter in den nächsten Monaten im Werk aufzubauen.  

Wirtschaftsminister Aiwanger: »Edelweiss investiert im Rahmen seiner Industrie-4.0-Strategie in effiziente High-End-Produktionsanlagen, die eine erhebliche Absenkung des Energieverbrauchs ermöglichen und die Abfall- und Abwassermenge deutlich reduzieren. Das Wirtschaftsministerium unterstützt dies mit einer signifikanten Zuwendung aus dem Bayerischen Energieforschungsprogramm. Ich freue mich, dass wir damit den Edelweiss-Standort in Kempten nachhaltig stärken.«

Durch die aktive Unterstützung des Bayerischen Wirtschaftsministeriums und der bayerischen Ansiedlungsagentur »Invest in Bavaria« konnte sich der Edelweiss-Standort in Kempten im Wettbewerb mit französischen Standorten des Mutterkonzerns Savencia durchsetzen, wodurch bis zu 100 neue Arbeitsplätze am Standort geschaffen werden. Dazu der Kemptener Landtagsvizepräsident Alexander Hold abschließend: »Das ist nicht zuletzt auch eine gute Nachricht für die Allgäuer Milchlieferanten, die durch die Investition gestärkt werden, da sie auf eine langfristige Partnerschaft vertrauen können.«