09.02.2026
Fördergelder für Oberallgäuer Wasser- und Abwasserprojekte

Hold: Umweltministerium unterstützt auch Allgäuer Kommunen bei Wasserversorgung und Abwasserentsorgung 

Bayerns Städte und Gemeinden können weiterhin auf eine kraftvolle Förderung bei den zentralen Aufgaben der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung zählen. Das Bayerische Umweltministerium führt die Richtlinien für Zuwendungen zu wasserwirtschaftlichen Vorhaben (RZWas) und die die darauf gestützten Förderungen fort. 

Aktuell im Februar sowie Mitte des Jahres 2026 werden die bewilligten Auszahlungsbeträge an die förderberechtigten Kommunen und Zweckverbände ausbezahlt. »Das gibt den Verantwortlichen Planungssicherheit und ermöglicht eine leistungsfähige Wasserwirtschaft vor Ort«, sagt Alexander Hold, Abgeordneter der FREIEN WÄHLER für Kempten und das Oberallgäu. »Besonders erfreulich ist, dass im Oberallgäu die Gemeinde Altusried mit knapp 189.000 Euro und der Markt Oberstdorf mit knapp 198.000 Euro  gefördert werden.  Mit den RZWas stellt das Umweltministerium das wichtigste Förderprogramm in diesem Bereich bereit, um Bayerns Kommunen gezielt zu unterstützen.« Gefördert werden insbesondere der nichtstaatliche Wasserbau, die Sanierung kommunaler Trink- und Abwasseranlagen in besonderen Härtefällen sowie zukunftsweisende Pilot- und Sonderprojekte. »Unsere Förderung der kommunalen Wasserinfrastruktur ist eine echte Erfolgsgeschichte. Wir schaffen gleichwertige Lebensverhältnisse in ganz Bayern – durch verlässliche Planung und bedeutende Investitionen. Die neuen Förderrichtlinien sichern die Zukunftsfähigkeit von Trink- und Abwasseranlagen. Unser Ziel: eine zukunftsorientierte Wasserwirtschaft in allen Regionen Bayerns«, unterstreicht Hold. 

Die neuen Richtlinien »RZWas 2025« traten zum 1. April 2025 in Kraft. Sie gelten bis zum 31. Dezember 2028. Die Fortführung der RZWas bietet den Kommunen in Bayern außerdem attraktive Fördermöglichkeiten und damit die Chance, ihre Gewässer klimaresilient zu gestalten. Hochwasserschutz, Starkregenvorsorge oder die Umgestaltung von kommunalen Gewässern zu klimaangepassten und ökologisch wertvollen Lebensräumen für Menschen und die Artenvielfalt stellen die wichtigsten Säulen des Förderprogramms im nichtstaatlichen Wasserbau dar.